Was ist MQTT Explorer – und wie nutzt du ihn?

MQTT Explorer ist ein kostenloses grafisches Werkzeug (Windows, macOS, Linux), mit dem du dich mit einem MQTT-Broker verbindest und alle Topics als übersichtlichen Baum siehst. Du brauchst dafür keine Programmierkenntnisse – installieren, Broker-Adresse eintragen, verbinden, fertig.
MQTT Explorer zeigt dir live alle Nachrichten, die auf einem MQTT-Broker eintreffen – als aufklappbaren Topic-Baum mit dem jeweils letzten Wert. Du kannst damit prüfen, ob ein Gerät (z. B. ein Sensor, Loxone-Miniserver oder eine Shelly-Steckdose) tatsächlich sendet, welche Topics es benutzt und welche Werte gerade anliegen. Zusätzlich kannst du selbst Nachrichten veröffentlichen (publish), um Reaktionen zu testen. Das Tool ist quelloffen und kostenlos über mqtt-explorer.com erhältlich.

1) Lade MQTT Explorer für dein Betriebssystem herunter und installiere ihn. 2) Klicke auf das Plus, um eine neue Verbindung anzulegen. 3) Trage die Broker-Adresse ein: bei unverschlüsselten Brokern meist Host + Port 1883, mit TLS-Verschlüsselung Port 8883. 4) Wenn der Broker eine Anmeldung verlangt, gib Benutzername und Passwort ein und klicke auf „Connect“. Danach füllt sich der Topic-Baum links automatisch mit allen empfangenen Nachrichten.

Links siehst du die Topics hierarchisch, getrennt durch Schrägstriche (z. B. gebaeude/keller/temperatur). Klickst du ein Topic an, zeigt die rechte Seite den aktuellen Wert (Payload), oft als JSON, und bei numerischen Werten sogar einen kleinen Verlaufsgraphen. Über das Suchfeld filterst du gezielt nach Namen. Fett hervorgehobene Topics haben sich gerade geändert – so erkennst du sofort aktive Geräte.

Im Bereich „Publish“ gibst du ein Topic und einen Wert ein und wählst QoS (0, 1 oder 2) sowie optional das Retain-Flag. Retain bedeutet, dass der Broker die Nachricht speichert und jedem neuen Abonnenten sofort zustellt. Vorsicht: Eine falsch gesetzte Retain-Nachricht bleibt dauerhaft liegen, bis du sie mit einer leeren Payload überschreibst. So testest du Schaltbefehle, bevor du sie in eine echte Steuerung einbaust.

Verbindet sich MQTT Explorer nicht, prüfe zuerst Host und Port: 1883 ohne, 8883 mit TLS – bei falscher Port-Wahl schlägt der Handshake fehl. Bei Fehler „Not authorized“ fehlen Benutzername/Passwort oder die Rechte deines MQTT-Users. Wird gar nichts angezeigt, obwohl die Verbindung steht, sendet das Gerät entweder nicht oder auf einem anderen Topic-Präfix – dann hilft ein Blick in die Geräte-Konfiguration (z. B. das MQTT-Präfix eines Loxone-Miniservers).
Für schnelle Sichtprüfungen ist MQTT Explorer die einfachste Wahl. Für Skripte und Automatisierung eignen sich die Kommandozeilen-Tools mosquitto_sub und mosquitto_pub aus dem Mosquitto-Paket. Wer Dashboards und Regeln bauen will, greift zu MQTT-Integrationen in Node-RED oder Home Assistant. MQTT Explorer bleibt aber das beste Werkzeug, um überhaupt erst zu verstehen, welche Daten auf einem Broker unterwegs sind.
Kurz und klar: Ja, MQTT Explorer läuft unter Linux. Das Tool ist eine plattformübergreifende Desktop-Anwendung (auf Electron-Basis) und wird neben Windows und macOS auch für Linux bereitgestellt. Am einfachsten nutzt du das AppImage: Du lädst die Datei aus den offiziellen Releases des Projekts herunter, machst sie im Terminal mit `chmod +x MQTT-Explorer-*.AppImage` ausführbar und startest sie per Doppelklick oder mit `./MQTT-Explorer-*.AppImage`. Eine Installation über den Snap-Store (`snap install mqtt-explorer`) ist eine zweite Möglichkeit, falls dein System Snap unterstützt. Beide Wege brauchen keine root-Rechte für das reine Ausführen – das AppImage ist ein einzelnes, portables Paket.
Sobald das Fenster offen ist, legst du eine neue Verbindung an: Du trägst Host bzw. IP deines MQTT-Brokers ein, den Port (Standard 1883 unverschlüsselt, 8883 bei TLS) und – falls dein Broker das verlangt – Benutzername und Passwort. Nach dem Klick auf „Connect“ zeigt dir MQTT Explorer den kompletten Topic-Baum als aufklappbare Struktur an, sodass du live mitliest, welche Werte hereinkommen, und über die Publish-Zeile selbst Nachrichten auf ein Topic senden kannst. Genau dafür ist das Tool unter Linux gedacht: Es ist ein reiner MQTT-Client zum Sichtbarmachen und Testen des Datenflusses – etwa wenn Sensoren, ein BHKW oder Shelly-Geräte ihre Messwerte per MQTT an einen Broker schicken. Den Broker selbst (z. B. Mosquitto) betreibst du unabhängig davon; MQTT Explorer verbindet sich nur mit ihm.
Ja. MQTT Explorer ist ein plattformübergreifendes Desktop-Programm auf Electron-Basis und läuft neben Windows und macOS auch unter Linux. Für Linux wird es üblicherweise als AppImage bereitgestellt, das du ohne klassische Installation direkt startest; zusätzlich lässt es sich über den Snap Store beziehen. Funktional bekommst du unter Linux denselben grafischen MQTT-Client wie auf den anderen Systemen: Du verbindest dich mit einem MQTT-Broker, siehst alle Topics als aufklappbaren Baum, kannst Nachrichten mitlesen und selbst auf Topics veröffentlichen. Genau dafür brauchst du das Tool, wenn du auf einem Linux-Rechner prüfen willst, welche MQTT-Daten tatsächlich über deinen Broker laufen.
So gehst du konkret vor: Lade die Linux-Version (AppImage) von der offiziellen MQTT-Explorer-Quelle herunter. Mache die Datei ausführbar — im Dateimanager über die Rechte-Einstellungen oder im Terminal mit chmod +x auf der AppImage-Datei — und starte sie per Doppelklick oder Aufruf im Terminal. Alternativ installierst du sie über den Snap Store deiner Distribution. Beim ersten Start legst du eine neue Verbindung an: Trage Host (IP oder Hostname deines Brokers), Port (üblich 1883 unverschlüsselt bzw. 8883 mit TLS) sowie – falls dein Broker Authentifizierung verlangt – Benutzername und Passwort ein. Nach dem Verbinden abonniert MQTT Explorer standardmäßig alle Topics (#) und zeigt dir den kompletten Topic-Baum mit den zuletzt empfangenen Werten. So kontrollierst du unter Linux schnell, ob deine Geräte wie erwartet publizieren, bevor du die Daten weiterverarbeitest.
Wenn du nach "mqtt browser" suchst, willst du meist eines von zwei Dingen: die MQTT-Nachrichten und den Topic-Baum deines Brokers direkt im Webbrowser mitlesen – oder ein Tool, das den Broker durchstöbert wie einen Datei-Explorer. Wichtig zu wissen: Ein Browser kann MQTT nicht über den normalen TCP-Port 1883 sprechen. Er kann MQTT nur über WebSockets aufbauen. Ein echter Browser-MQTT-Client verbindet sich deshalb auf einem eigenen WebSocket-Port (bei Mosquitto üblicherweise 9001 für ws, bzw. 8084 für die verschlüsselte wss-Variante) – nicht auf 1883. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem Desktop-Tool wie dem MQTT Explorer, das direkt per TCP verbindet.
So liest du deine MQTT-Topics im Browser mit: 1) Aktiviere am Broker einen WebSocket-Listener – bei Mosquitto trägst du in die mosquitto.conf z. B. "listener 9001" und "protocol websockets" ein und startest den Dienst neu. 2) Öffne einen Web-MQTT-Client (etwa den HiveMQ Websocket Client oder eine selbst gehostete Weboberfläche). 3) Trage Host/IP deines Brokers, den WebSocket-Port (9001 bzw. 8084 mit TLS), einen frei wählbaren Client-ID und – falls gesetzt – Benutzername und Passwort ein und klicke auf Connect. 4) Abonniere das Topic "#", um alle Nachrichten deines Brokers live zu sehen, oder ein gezieltes Topic wie "moormann/bhkw/#". Kurz: Ja, du kannst MQTT im Browser mitlesen – aber nur, wenn dein Broker WebSockets bereitstellt. Fehlt der WebSocket-Listener, siehst du im Browser nichts und brauchst stattdessen ein Desktop-Tool.
MQTT Explorer ist ein kostenloses, quelloffenes Desktop-Programm, mit dem du die Topics eines MQTT-Brokers live ansehen kannst – es ist keine Web-App, sondern wird lokal auf deinem Rechner installiert. Du lädst es vom offiziellen Projekt (mqtt-explorer.com bzw. den GitHub-Releases von Thomas Nordquist) herunter und wählst die passende Datei für dein System: unter Windows den Installer (.exe) oder die Version aus dem Microsoft Store, unter macOS die .dmg (alternativ per Homebrew mit `brew install --cask mqtt-explorer`), unter Linux das AppImage oder das Snap-Paket (`snap install mqtt-explorer`). Ein Benutzerkonto oder eine Registrierung brauchst du dafür nicht.
Nach der Installation startest du das Programm und legst eine neue Verbindung an: Dort trägst du die Adresse deines Brokers (Host bzw. IP), den Port und – falls dein Broker Authentifizierung verlangt – Benutzername und Passwort ein. Standardmäßig läuft MQTT auf Port 1883 (unverschlüsselt) oder auf 8883 für eine TLS-verschlüsselte Verbindung. Sobald du auf „Connect“ klickst, zeigt dir MQTT Explorer den Topic-Baum als aufklappbare Struktur an, sodass du die einströmenden Nachrichten – etwa von Energiezählern, Wechselrichtern oder Sensoren – direkt mitlesen und zum Testen auch selbst Werte veröffentlichen kannst. Damit eignet sich das Tool vor allem zum Prüfen und Debuggen, ob deine Geräte ihre Daten korrekt an den Broker senden.
Wenn du „mqtt explorere" suchst, meinst du fast immer den MQTT Explorer — einen kostenlosen Desktop-Client für Windows, macOS und Linux. Er ist kein Broker und keine Datenbank, sondern ein Betrachter: Er meldet sich wie jedes andere Gerät als normaler MQTT-Client an deinem Broker an, abonniert die Topics und baut aus den eintreffenden Nachrichten einen aufklappbaren Topic-Baum. Das heißt auch: Der Explorer zeigt dir nur, was auf dem Broker tatsächlich ankommt. Sendet ein Zähler, ein BHKW-Gateway oder ein Shelly gerade nichts, bleibt der Zweig leer — das ist dann kein Fehler des Werkzeugs, sondern ein Befund über deine Datenstrecke.
Für die erste Verbindung brauchst du vier Angaben, und zwar aus der Anlagen- oder Serverdokumentation, nicht geraten: erstens Hostname oder IP des Brokers, zweitens den Port (Standard ist 1883 unverschlüsselt, 8883 für TLS; läuft die Verbindung über WebSockets, ist es ein anderer Port), drittens Benutzername und Passwort, falls der Broker eine Anmeldung verlangt, und viertens ob TLS aktiv ist — passt dieser Schalter nicht zum Port, bricht die Verbindung sofort ab. Danach trägst du die Daten in eine neue Connection ein, verbindest und siehst links den Topic-Baum; ein Klick auf ein Topic zeigt rechts den letzten Wert und den Verlauf. Zwei Stolpersteine solltest du kennen: Bleibt der Baum leer, obwohl die Verbindung steht, sperrt der Broker meist per Zugriffsregel das Abo auf die Wildcard `#` — dann musst du die konkreten Topics abonnieren, die dein Gerät nutzt. Und das Publish-Feld im Explorer schickt echte Nachrichten an den Broker: Auf einer laufenden Anlage veröffentlichst du damit nur auf einem Test-Topic, nie auf einem Topic, das eine Steuerung oder Regelung mitliest.
→ Ausführlich zu mqtt explorer: Janitza UMG 96-EL mit MQTT: Energiemessung direkt im IoT-Datenfluss